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Entlassungsfeier Jahrgang 1977

Ganzen acht Personen konnte Kommandant Markus Böhi an der diesjährigen Brevetierung zur Beförderung gratulieren. Böhi erklärte, dass es ihn mit Freude erfülle, dass es noch Menschen gäbe, die eine solches Engagement für den Zivilschutz aufwenden und bereit sind, einen Mehraufwand zu leisten. Vom Jahrgang 1977 wurden fünf Personen gebührend aus dem Dienst entlassen. Markus Böhi dankte den ehemaligen Zivilschützern für ihre jahrelange Einsatzbereitschaft, welche bei einigen weit über die Anzahl Diensttage hinausging, die sie verpflichtet waren zu absolvieren.


WK Unterstützung Zug 2

Pünktlich am Mittwoch, 30. August 2017, um 7:00 Uhr versammelten sich die Pioniere des Unterstützungszuges 2 vor der Zivilschutzanlage Eichholz. Sie sind einer von 3 Zügen, welche während der jährlich stattfindenden Wiederholungskurse in den Genuss der Ausbildung mit dem im Jahr 2016 neu angeschafften Zivilschutzmaterial kommen. Nachdem man bereits im Vorjahr mit der Ausbildung für Stahl- und Betonarbeiten begonnen hatte, wurde der Fokus dieses Jahr auf andere Bereiche gelegt. An den 5 Posten, Wasserwehr klein, resp. gross, Sanität, Seilzug / Knoten und Alarmierung wurden die Pioniere durch ihre Gruppenführer fachmännisch ausgebildet. Auf den verschiedenen Posten wurde den Anwesenden das theoretische wie auch das praktische Wissen durch echte Anwendung weitervermittelt.

Im Bereich der Alarmierung zeigte sich, wie fortschrittlich der Zivilschutz heute ausgerüstet ist. Mit dem Computerprogramm „Sikado“ wird den Zivilschutzangehörigen eine SMS zugestellt, um sie im Ernstfall aufzubieten. Der Zivilschützer meldet per SMS zurück in wie vielen Minuten er einsatzbereit ist, was der Einsatzleitung eine gute Planung ermöglicht. Bleibt die SMS unbeantwortet, wird nach 180 Sekunden ein automatischer Telefonanruf gestartet. Auch das Wasserwehr wurde aufgerüstet. Der Zivilschutz verfügt heute über effizientere Mittel, um beispielsweise überflutete Keller innert kürzester Zeit leer zu pumpen. Auch die Inbetriebnahme der neuen Riverside-Pumpe, welche für einen grösseren Einsatz gedacht ist, da sie 2500 Liter pro Minute befördern kann, wurde an der Aare trainiert. Für die erste Hilfe Ausbildung konnte Frau Renate Rüefli vom Samariterverein Grenchen engagiert werden. Sie leitete die Ausbildung höchst professionell und frischte das noch vorhandene Wissen der Zivilschützer auf, indem sie mit ihnen die Grundlagen zum Basic Life Support wiederholte und sie dann aktiv an Puppen trainieren liess. Um das Programm abzurunden, wurde die Verwendung von Seilen für das herstellen von „Brücken“ für Materialtransporte trainiert.

Der Tag zeigte, dass die jungen Männer mit Willen und Freude an die Arbeit im Zivilschutz gehen und Teamgeist vorhanden ist. Engagement aller, eine effektive Ausbildung und eine gut funktionierende Organisation sind notwendig, damit der Zivilschutz immer bestmöglich auf Notsituationen vorbereitet ist.


Evakuationsübung rodania

Zusammen mit der Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei Stadt Grenchen führte das Fachgebiet Schutz und Betreuung des Zivilschutzes am Freitagabend, dem 12.05.2017, eine grossangelegte Evakuationsübung bei der rodania, Stiftung für Schwerbehinderte, in Grenchen durch. Zivilschutzkommandant Markus Böhi begrüsste vor der Übung die geladenen Gäste, welche der Übung beiwohnten und erklärte Ihnen den Übungsverlauf. Während die Feuerwehr mit der Evakuierung der Bewohner beschäftigt war, stellten die Zivilschützer wie eingeübt ihr Material bereit. Sobald eine gerettete Person eintraf und die Triage des Rettungsdienstes passiert hatte, wurde sie sogleich von zwei Zivilschützern in Empfang genommen und ins Zelt zur Registrierung gebracht. Nachdem die Personalien aufgenommen und an die Anlage im Einschlag weitergefunkt wurden, konnten die Evakuierten im bereitgestellten Bus Platz nehmen und auf den Abtransport in die Zivilschutzanlage warten. Auch das Personal der rodania nahm an der Übung teil und spielte dabei auch gleich ihre eigenen Patienten, wovon einige die Zivilschützer ganz schön auf Trab hielten. Zu guter Letzt ging es mit dem Bus zur Anlage Einschlag, wo die Evakuierten wie geplant untergebracht wurden. Der Nutzen der Übung zeigte sich sogleich in der Schlussbesprechung. Das Konzept der Evakuierung bestand diesen Ernstfalltest, dennoch wurden einige kleinere Schwachstellen im Ablauf entdeckt. So müssen das nächste Mal – aus Platzgründen - mehr Busse zum Transport bereitgestellt werden. Denn angekündigt waren zwei Rollstühle und schlussendlich kamen deren neun. Das führe zwar zu hektischen Situationen, erklärte Sandro Rusterholz (C Betreuung), dies sei aber auch im Ernstfall ein durchaus realistisches Szenario auf welches man vorbereitet sein müsse.


Tag der offenen Tür

Am Samstag, dem 22.04.2017, veranstaltete die Regionale Zivilschutzorganisation (RZSO) Grenchen ihren Tag der offenen Tür in der Anlage Eichholz. Dabei erfuhr die Bevölkerung allerlei Spannendes über die Arbeiten der verschiedenen Abteilungen innerhalb des RZSO Grenchen. An den Informationsständen des Kulturgüterschutzes, Schutz und Betreuung sowie der Führungsunterstützung konnten die Besucher direkt mit den Zivilschützern ins Gespräch kommen und sich über die neusten Tätigkeiten informieren lassen. Die Pioniere des Fachbereichs Unterstützung zeigten zudem ihr Können bei einer Livevorführung und präsentierten dabei auch gleich die neue Ausrüstung. Das schaulustige Publikum konnte auf diese Weise eine Personenrettung in einem Schacht mit Hilfe eines Dreibeins, das Auspumpen eines Kellers mitsamt einer Tauchpumpe sowie eine Kernbohrung bestaunen. Zu bestaunen und gar zu kaufen gab es für die Bevölkerung aber noch ganz was anderes. Denn zusätzlich zum Tag der offenen Tür veranstaltete die RZSO Grenchen auch einen Rampenverkauf. Dort konnten die Besucher nach Lust und Laune in den alten Utensilien des Zivilschutzes stöbern. Bereits bei der Eröffnung um 10.00 Uhr strömten die ersten Kauffreudigen herein und bereits am Mittag waren unzählige Leute erschienen, um im ausgemusterten Material zu wühlen und zu kaufen. Von Stirnlampen über Schnurtelefone bis hin zu Feldflaschen oder Petroleumlampen gab es alles, was das Nostalgikerherz erfreute. Wer nach dem ganzen Stöbern von Hunger und Durst geplagt wurde, der war bei er Küchencrew bestens aufgehoben. Dort wurden die Leute mit Getränken sowie Risotto und Wurst versorgt. Somit wurden sowohl der Tag der offenen Tür wie auch der Rampenverkauf ein voller Erfolg und so mancher Besucher ging am Ende des Tages mit vollbepackten Händen wieder nach Hause.


WK Verkehrshelfer Fasnacht 2017

Am 23. + 26. Februar 2017 leisteten rund 20 Zivilschützer wie jedes Jahr ihren Dienst an der Grenchner Fasnacht. Ihre Aufgabe bestand darin, den Verkehr umzuleiten und Strassen zu Sperren damit die Umzüge reibungslos und ohne Störung durchgeführt werden konnten.

Am Donnerstag, 23. Februar 2017 sperrten Sie die Strassen rund um den Marktplatz für den Kinderumzug. Am Abend wurde dann auf der gleichen Route der Nachtumzug durchgeführt.

Am Sonntag 26. Februar 2017 standen Sie für den grossen Umzug im Einsatz. 17 Gruppen nahmen dieses Jahr am Sonntagsumzug teil.

Auch dieses Jahr verliefen die Einsätze ohne Unfälle und Zwischenfälle wie in den vergangenen Jahren.