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Die RZSO im Einsatz an der Tour de Suisse 2022

Grenchen war der Zielort der dritten Etappe der diesjährigen Tour de Suisse am 14. Juni. 176.9 Km legten die Radprofis von Aesch (BL) bis zur Uhrenstadt zurück. Bevor die Radrennsportler allerdings beim Stadion Brühl in das Zielgelände einbiegen konnten, gab es noch einiges an Aufbauarbeiten zu erledigen. Unzählige Helferinnen und Helfer waren für diesen logistischen Grossaufwand im Einsatz. Mittendrin waren auch 31 Zivilschützer der Regionalen Zivilschutzorganisation (RZSO) Grenchen, die während zweier Tage als Unterstützung für das Radsportevent aufgeboten wurden. Um 07:00 Uhr am Dienstagmorgen war Antreten bei der Zivilschutzanlage Eichholz angesagt. Nach einer kurzen Instruktion über die anstehenden Aufgaben durch Kommandant Markus Böhi und dem anschliessenden Materialfassen, ging es los in Richtung Brühlstrasse. Die Primäraufgabe des Morgens bestand darin, die Zielstrecke mit Absperrgittern zu versehen, um die Zuschauermassen von der Fahrbahn zu trennen. Schliesslich ist der Besucherandrang auf den letzten Metern der Strecke naturgemäss am Grössten. Vor Ort gab es vom Organisationsteam der Tour de Suisse nochmals eine Arbeitsanleitung für die Zivilschützer. Denn auch beim Aufstellen von Sicherheitsabsperrungen gibt es einige Dinge, die beachtet werden müssen. Etwa, dass diese keine Stolperfallen für die Radprofis bei ihrem letzten Sprint darstellen und dadurch kurz vor Schluss einen Massensturz verursachen.

Auf der Strecke vom SWG-Gebäude bzw. der Niklaus Wengistrasse bis über die Neumattstrasse hinaus, wurde von den Zivilschützern auf beiden Seiten der Strasse Gitter für Gitter montiert. Das entspricht einer Länge von rund 500 Metern. Immer mal wieder mussten Feinjustierungen vorgenommen werden, um besagte Stolperfallen zu vermeiden. Im Anschluss wurden die Sicherheitsabsperrungen zusätzlich noch mit Werbetafeln versehen. Während die Mehrheit der Schutzdienstleistenden mit der Hauptaufgabe beschäftigt war, gab es kleinere Gruppen der RZSO Grenchen, die anderweitig Aufbauarbeiten verrichteten. So halfen sie etwa beim Errichten der Getränkebar und den Zeltpavillons oder sprangen auch mal helfend ein, wenn der Techniker Unterstützung beim Aufstellen eines Lautsprechers benötigte. Am Nachmittag bestand die Aufgabe der Zivilschützer schliesslich darin, die Einhaltung der Absperrungen zu überwachen, sodass keine Zuschauer unberechtigterweise die Rennstrecke betraten. Auch die Parkplatzzuweisungen gehörten zu ihrem Aufgabengebiet. Bereits am frühen Abend, aber insbesondere am Folgetag, nachdem die Radrennfahrer in ihrer vierten Etappe von Grenchen aus in Richtung Brunnen (SZ) gestartet sind, ging es dann an die Ab- und Aufräumarbeiten.