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Aufbau rodania Herbstfest

Vier Materialwarte der Regionalen Zivilschutzorganisation (RZSO) Grenchen haben auch dieses Jahr wieder tatkräftig mitgeholfen, damit das Herbstfest der rodania pünktlich zur Eröffnung am Samstag aufgebaut ist. Dies geschieht im Rahmen des Wiederholungskurses Logistik 3 (Materialwartung). Nachdem die Materialwarte seit anfangs Woche sämtliche elektrischen Geräte in der Zivilschutzanlage im Eichholz auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft haben, ist der letzte Tag ganz dem Aufbau des rodania-Festes gewidmet. Dabei sind nicht nur die Mitarbeitenden der rodania froh, dass ihnen die vier Zivilschützer tüchtig unter die Arme greifen. Auch die Materialwarte ihrerseits schätzen es, dass sie – nach mehreren Tagen in der Zivilschutzanlage, an denen sie unzählige Kontrollaufgaben zu tätigen hatten – zum Ausgleich draussen an der frischen Luft wieder ein wenig körperlicher Arbeit nachgehen können. Und zu tun gibt es beim Aufbau eines solchen Festes so einiges: Festbänke schleppen, Pavillons aufbauen oder mithilfe des Handhubwagens Tische quer über das Gelände transportieren. Weiter galt es, die verschiedenen Stände aufzustellen, die am Festtag für allerlei genutzt werden – sei es für den Flohmarkt, die Informationsstelle oder die Tombola. Zudem konnten die helfenden Hände der RZSO Grenchen ihr handwerkliches Knowhow in die Arbeiten miteinfliessen lassen. Wenn beispielsweise etwas nicht so funktionierte wie es sollte, waren die Materialwarte schnell mit einer zündenden Idee zur Improvisation zur Stelle.


WK Log 3 Matw

Ende Oktober fand der Wiederholungskurs Logistik 3 Materialwartung statt. Vier Materialwarte der RZSO Grenchen unter der Leitung des Stv. Kommandanten Jürg Zbinden waren rund zweieinhalb Tage damit beschäftigt die mobilen, elektrischen Gerätschaften in der Zivilschutzanlage im Eichholz auf Herz und Nieren zu prüfen.

Zum Aufgabenbereich der Zivilschützer gehört beispielsweise die Inventarkontrolle des gesamten Pioniermaterials. Aber auch handwerkliche Tätigkeiten wie etwa die Anbringung einer Gitterabsperrung zur Materialabtrennung fallen darunter. Mit dem Gerätetester GT-900-CH wurden zudem alle elektrischen Gerätschaften überprüft. Die Palette reicht dabei von den Kabeln bis hin zum Luftentfeuchter. Die Tests führt der Stv. Kommandant derweil noch selbst durch, während ihm ein Materialwart assistiert. Dies aus dem einfachen Grund, weil er als einziger Anwesender die dazu notwendige Erfahrung mit sich bringt. Nebst der Ausbildung als Elektromonteur, verfügt Zbinden über eine Zusatzausbildung in der Handhabung des Prüfgerätes. «Wenn wir beispielsweise alles dieselben Geräte messen müssten, dann könnte ich den Materialwarten die Bedienung erklären und sie könnten die Tests eigenständig durchführen», erklärt er. Da sich in der Anlage allerdings eine Vielzahl an unterschiedlichen Geräten befindet, wäre der Aufwand dafür zu gross. Da das Konzept zudem noch völlig neu ist, müssen sämtliche elektrischen Geräte zuerst von der Software erfasst und anschliessend mit einer Seriennummer versehen werden. «Nächstes Mal geht es deutlich schneller, weil das ganze Material bereits inventarisiert ist», erklärt Zbinden. Nach erfolgreicher Prüfung werden die Geräte letztlich noch mit einem Sicherheitskleber bestückt.


WK Anlagewart

Die Anlagen des RZSO Grenchen werden auf Vordermann gebracht.

Rund 22 Zivilschützende des WK Log Anlw versammelten sich am Donnerstagmorgen, den 16.08.2018, im KP Kastels, um den sechsten und letzten Wartungszyklus in diesem Jahr anzutreten. Sieben, der insgesamt 12 Anlagen des RZSO Grenchen, mussten an diesem Tag auf Vordermann gebracht werden. Nach einer kurzen Instruktion durch den StV Kommandanten, Jürg Zbinden, geht es los und die Anlagenwarte gehen in 2er bis 4er Gruppen in den verschiedenen Zivilschutzanlagen ihren Arbeiten nach. Für gewöhnlich sind die Anlagewarte immer derselben Anlage zugeteilt, damit sie sich in ihrer Anlage in- und auswendig zurechtfinden. Neulinge wiederum machen zuerst einen Turnus, um alles kennenzulernen und werden anschliessend einer Anlage zugeteilt.

Die Wartungsaufgaben werden gemäss einer Checkliste des Bundes abgearbeitet. In den Aufgabenbereich eines Anlagewartes fällt beispielsweise die Reinigung aller Zu- und Ablaufschächte – inklusive der Abwasserschächte. Aber auch ganz allgemeine Aufgaben wie staubsaugen, das Leeren der Abfalleimer oder das Reinigen der Toiletten sind Bestandteil der Wartungsarbeiten. Nicht nur innerhalb der Anlagen gibt es einiges zu tun. Während drinnen im KP Kastels ordentlich geschrubbt und geputzt wird, geht es draussen dem Grünzeug ans Eingemachte. Die Hecken werden geschnitten, der Eingang gewischt und das Vordach mittels Laubbläser wieder vom Laub befreit.

In der Anlage selbst wird allerdings nicht nur alles sauber gemacht, sondern auch die Maschinen auf ihre Funktionstüchtigkeit im Ernstfall überprüft. So wird zum Beispiel getestet, ob das Notstromaggregat bei einer 80 prozentigen Belastung noch leistungsfähig ist. Hierfür wird etwa die Lüftung voll aufgedreht oder sämtliche Kochplatten eingeschalten. Bei der Fäkaliengrube wird der Elektromotor ausgeschaltet und überprüft, ob mit der Handpumpe ebenfalls alles reibungslos funktioniert. Dabei muss immer Mal wieder etwas geölt und geschmiert werden. Und sollten die Zivilschützer bei einer Maschine für einmal nicht mehr weiterwissen, so ziehen sie das TWU Handbuch zu Rate, in dem alles drinsteht, was sie zur Erfüllung ihrer Aufgabe wissen müssen.