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WK Verkehrshelfer

Am Donnerstag, 24. Mai 2018 um 07.30 Uhr versammelten sich in der Zivilschutzanlage Eichholz zum internen Weiterbildungskurs Verkehrshelfer durch die Stadpolizei. Diesmal allerdings sollten nicht Übungen auf dem Programm stehen sondern das gelernte in einem Einsatz umgesetzt werden. Der Grund dafür war die Generalversammlung der Swatch Group im Tissot Velodrome in Grenchen. Michael Herzog, Leiter Verkehrsdienste der Stadtpolizei Grenchen, instruierte die Verkehrshelfer, die die Stadtpolizei bei der Verkehrsführung unterstützten. Um ca. 08.30 Uhr verteilten sich die Zivilschützer auf die ihnen zugewiesenen Posten von der Ausfahrt der A5 bis zur Kreuzung Archstrasse/Neumattstrasse um die angereisten Aktionäre zum Tissot Velodrome und den vorhandenen Parkplätzen zu lenken. Bis vor Beginn der Generalversammlung um ca. 10.00 Uhr war ein enormes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen welches sich jedoch nach und nach auflöste. Kurz nach Mittag war der Verkehr wieder auf normalem Niveau angelangt und die Zivilschützer kehrten in die Anlage zurück um die Ausrüstung zu retablieren, den Sold zu empfangen und aus diesem Dienst entlassen zu werden.


WK Führungsunterstützung

"Wir versuchen, jeden Wiederholungskurs so spannend, abwechslungs- und lehrreich wie möglich zu gestalten." So lautet das Credo der Führungsetage aus dem Bereich Führungsunterstützung, welches nicht immer ganz einfach umzusetzen ist. Für den 3. und 4. Mai wurden die Stabsassistenten zum alljährlichen, 2-tägigen WK aufgefordert. Der Bereich Führungsunterstützung ist in die 2 Bereiche Telematik und Lage eingeteilt. Im vergangenen Jahr war der Bereich Telematik an der Reihe. Dieses Jahr liegt der Fokus somit auf dem Bereich Lage und es wurde ein spezielles Programm aus Theorie und Praxis zusammengestellt. Unter diesem Bereich versteht sich die Erfassung und Dokumentation von Schadensereignissen zur Unterstützung der Einsatzleitung. Am ersten Halbtag wurde theoretisches Wissen vermittelt. Die Zivilschützer erhielten ein Sanitäts-Refresh, allgemeine Informationen über Aufgaben und Alarmierung der RZSO, eine Brandschutzschulung inklusive Demonstration und nicht zuletzt eine Einführung in die elektronische Lageführung (IES). Diese neu eingeführte, SAP-basierte Software wird ebenfalls bei der Polizei und der Feuerwehr eingesetzt. Damit soll die behördenübergreifende Arbeit erleichtert und gefördert werden. Das alte System, mit einzeichnen auf Karten ist nicht mehr ganz zeitgemäss. Da auf die Technik jedoch nicht immer 100% Verlass ist, wird die alte Vorgehensweise auch heute noch trainiert. Die restlichen knapp 1,5 Tage widmen sich die Uniformierten also der Praxis. Sie werden in 8 Gruppen aufgeteilt und müssen sich an verschiedenen Standorten positionieren. Regelmässig werden über Funk insgesamt 120 fiktive Schadensmeldungen durchgegeben. Diese müssen massgenau auf den Karten erfasst und detailliert dokumentiert werden. Das erklärte Ziel der Übung lautet: In kurzer Zeit viele Informationen aufnehmen und korrekt erfassen. Zum Abschluss der Übung werden die Ergebnisse bei einer Kurzpräsentation vorgestellt und analysiert. Das neue System funktioniert tadellos und wird künftig wohl eine enorme Verbesserung in der Bearbeitung von Schadensereignissen darstellen.


WK Fahrer

Am Donnerstag, 05. April 2018 um 08.00 Uhr versammelten sich die Fahrer der RZSO Grenchen zum WK Fahrer. Die erste Hälfte des WK’s beinhaltete die Theorie wie das Verhalten bei Unfällen, die Geschwindigkeit mit oder ohne Anhänger sowie die verschiedenen Parkdienste an den Fahrzeugen. Verkehrs Instruktor Marc Willemin frischte das theoretische Wissen der Fahrer über allgemeine Verkehrsregeln mit Anhängern, Fahrzeugverhalten, Lastenverteilung, Ladungssicherung usw. auf. Danach ging es raus zu den Fahrzeugen wo die Theorie in die Praxis umgesetzt wurde. Den Fahrern wurden die neuen Kofferanhänger sowie das neue Fahrzeug der Marke Nissan vorgestellt. Danach wurde das korrekte ankuppeln der Anhänger mit allen Kontrollpunkten geübt. Vor dem Mittag ging es dann in den praktischen Teil mit einer Fahrübung auf den Stierenberg über. Nach dem Mittagessen im Restaurant Stierenberg fuhren die Fahrer mit ihren Fahrzeugen wieder den Berg hinab um ihnen das Verhalten der Fahrzeuge mit Anhängern bei Bergfahrten näher zu bringen. Es folgte eine Übung mit Rückwärtsmanövern auf dem Schwimmbadparkplatz bevor die AdZS am späteren Nachmittag mit der Retablierung der Fahrzeuge und Anhängern begannen. Um ca. 16.30 Uhr konnten die Zivilschützer nach der sanitarischen Austrittsbefragung den Sold entgegennehmen und in den wohlverdienten Feierabend gehen.


WK PSK

Sind sie für den Katastrophenfall bereit?

 

8 Uhr morgens unter der Woche… Das bedeutet für 12 Zivilschützer, aufgeteilt in 4 Gruppen, bereits an der ersten Tür für eine Schutzraumkontrolle zu klingeln. Nicht jeder Schutzraumbesitzer kommt in den Genuss eines Randtermins. Oft muss hier ein wenig Flexibilität gezeigt und die Männer in Olivgrün zu eigentlichen Arbeitszeiten hereingelassen werden. Der Chef PSK stellte sicher, dass der Termin Monate im Voraus angekündigt wurde. Ein Schutzraum, sei er im Besitz von Privatpersonen oder Unternehmen, bringt eben auch seine Pflichten mit sich! Den Kontrollorganen ist gemäss Verordnung über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz (BZVSO) ungehinderter Zutritt zum Schutzraum zu gewähren, damit sie ihren Pflichten nachkommen können. So manch einem passt es nicht so recht, wenn sie den Zivilschützern Eintritt in ihre Keller lassen müssen und damit auch ein wenig Privatsphäre preisgeben müssen. Von leer und sauber bis zugestellt oder voller Müll, für die Zivilschützer bietet jeder Keller eine neue Überraschung und/oder Herausforderung. Manchmal sind die Herausforderungen auch zu gross. Beispielsweise wenn die Panzertüre aus den Angeln gehoben wurde und somit auch keine Möglichkeit mehr vorhanden ist, den Raum zu testen. Nicht jeder Bürger glaubt eben an mögliche Katastrophen oder möchte darauf vorbereitet sein. Sind erst mal alle Hindernisse beseitigt, werden die schwere Panzertüre sowie der Panzerdeckel geschlossen und die Lüftung in Betrieb genommen. Bei neuerem Baujahr heisst das: Stecker einstecken und die Maschine einschalten. Zusätzlich muss aber noch der Handbetrieb überprüft werden und es wird ganz ordinär Muskelkraft verlangt. Funktioniert alles wie gewünscht, öffnet sich die Lüftungsklappe und der Test ist erfolgreich beendet. Die Zivilschützer verlassen die zufriedenen Besitzer bereits nach kurzer Zeit und werden erst in 10 Jahren, welches die Kontrollfrist darstellt, wieder auftauchen. Nicht selten aber sind Mängel vorhanden. Dank dem mitgebrachten Werkzeugkoffer können kleinere Reparaturen wie das Ersetzen von verrosteten Schrauben oder das Ölen von Scharnieren gleich vor Ort erledigt werden. Falls nicht, wird ein Mängelformular ausgefüllt und der Eigentümer zur Reparatur beauftragt. Mängel bedeuten gleichzeitig auch ein wenig Zeitdruck, um den straffen Zeitplan einzuhalten. Sind doch die Einsatzzeiten für jeden Raum nach Grösse definiert. Manchmal steht man auch vor verschlossenen Türen, wenn ein Termin vergessen geht. Dank einer guten Organisation weiss sich der schlaue Zivilschützer zu helfen, indem er sich kurzfristig mit späteren Terminen in Verbindung setzt und diese nach Möglichkeit vorzieht. Oder es bleibt ein wenig Zeit, um mit gastfreundlichen Besitzern ein Kaffee zu trinken. Die Pendenzen sind gross. Alleine in Grenchen müssen im Schnitt jährlich 140 Schutzräume kontrolliert werden.


Entlassungsfeier Jahrgang 1977

Ganzen acht Personen konnte Kommandant Markus Böhi an der diesjährigen Brevetierung zur Beförderung gratulieren. Böhi erklärte, dass es ihn mit Freude erfülle, dass es noch Menschen gäbe, die eine solches Engagement für den Zivilschutz aufwenden und bereit sind, einen Mehraufwand zu leisten. Vom Jahrgang 1977 wurden fünf Personen gebührend aus dem Dienst entlassen. Markus Böhi dankte den ehemaligen Zivilschützern für ihre jahrelange Einsatzbereitschaft, welche bei einigen weit über die Anzahl Diensttage hinausging, die sie verpflichtet waren zu absolvieren.


WK Unterstützung Zug 2

Pünktlich am Mittwoch, 30. August 2017, um 7:00 Uhr versammelten sich die Pioniere des Unterstützungszuges 2 vor der Zivilschutzanlage Eichholz. Sie sind einer von 3 Zügen, welche während der jährlich stattfindenden Wiederholungskurse in den Genuss der Ausbildung mit dem im Jahr 2016 neu angeschafften Zivilschutzmaterial kommen. Nachdem man bereits im Vorjahr mit der Ausbildung für Stahl- und Betonarbeiten begonnen hatte, wurde der Fokus dieses Jahr auf andere Bereiche gelegt. An den 5 Posten, Wasserwehr klein, resp. gross, Sanität, Seilzug / Knoten und Alarmierung wurden die Pioniere durch ihre Gruppenführer fachmännisch ausgebildet. Auf den verschiedenen Posten wurde den Anwesenden das theoretische wie auch das praktische Wissen durch echte Anwendung weitervermittelt.

Im Bereich der Alarmierung zeigte sich, wie fortschrittlich der Zivilschutz heute ausgerüstet ist. Mit dem Computerprogramm „Sikado“ wird den Zivilschutzangehörigen eine SMS zugestellt, um sie im Ernstfall aufzubieten. Der Zivilschützer meldet per SMS zurück in wie vielen Minuten er einsatzbereit ist, was der Einsatzleitung eine gute Planung ermöglicht. Bleibt die SMS unbeantwortet, wird nach 180 Sekunden ein automatischer Telefonanruf gestartet. Auch das Wasserwehr wurde aufgerüstet. Der Zivilschutz verfügt heute über effizientere Mittel, um beispielsweise überflutete Keller innert kürzester Zeit leer zu pumpen. Auch die Inbetriebnahme der neuen Riverside-Pumpe, welche für einen grösseren Einsatz gedacht ist, da sie 2500 Liter pro Minute befördern kann, wurde an der Aare trainiert. Für die erste Hilfe Ausbildung konnte Frau Renate Rüefli vom Samariterverein Grenchen engagiert werden. Sie leitete die Ausbildung höchst professionell und frischte das noch vorhandene Wissen der Zivilschützer auf, indem sie mit ihnen die Grundlagen zum Basic Life Support wiederholte und sie dann aktiv an Puppen trainieren liess. Um das Programm abzurunden, wurde die Verwendung von Seilen für das herstellen von „Brücken“ für Materialtransporte trainiert.

Der Tag zeigte, dass die jungen Männer mit Willen und Freude an die Arbeit im Zivilschutz gehen und Teamgeist vorhanden ist. Engagement aller, eine effektive Ausbildung und eine gut funktionierende Organisation sind notwendig, damit der Zivilschutz immer bestmöglich auf Notsituationen vorbereitet ist.

 

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Evakuationsübung rodania

Zusammen mit der Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei Stadt Grenchen führte das Fachgebiet Schutz und Betreuung des Zivilschutzes am Freitagabend, dem 12.05.2017, eine grossangelegte Evakuationsübung bei der rodania, Stiftung für Schwerbehinderte, in Grenchen durch. Zivilschutzkommandant Markus Böhi begrüsste vor der Übung die geladenen Gäste, welche der Übung beiwohnten und erklärte Ihnen den Übungsverlauf. Während die Feuerwehr mit der Evakuierung der Bewohner beschäftigt war, stellten die Zivilschützer wie eingeübt ihr Material bereit. Sobald eine gerettete Person eintraf und die Triage des Rettungsdienstes passiert hatte, wurde sie sogleich von zwei Zivilschützern in Empfang genommen und ins Zelt zur Registrierung gebracht. Nachdem die Personalien aufgenommen und an die Anlage im Einschlag weitergefunkt wurden, konnten die Evakuierten im bereitgestellten Bus Platz nehmen und auf den Abtransport in die Zivilschutzanlage warten. Auch das Personal der rodania nahm an der Übung teil und spielte dabei auch gleich ihre eigenen Patienten, wovon einige die Zivilschützer ganz schön auf Trab hielten. Zu guter Letzt ging es mit dem Bus zur Anlage Einschlag, wo die Evakuierten wie geplant untergebracht wurden. Der Nutzen der Übung zeigte sich sogleich in der Schlussbesprechung. Das Konzept der Evakuierung bestand diesen Ernstfalltest, dennoch wurden einige kleinere Schwachstellen im Ablauf entdeckt. So müssen das nächste Mal – aus Platzgründen - mehr Busse zum Transport bereitgestellt werden. Denn angekündigt waren zwei Rollstühle und schlussendlich kamen deren neun. Das führe zwar zu hektischen Situationen, erklärte Sandro Rusterholz (C Betreuung), dies sei aber auch im Ernstfall ein durchaus realistisches Szenario auf welches man vorbereitet sein müsse.

 

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Tag der offenen Tür

Am Samstag, dem 22.04.2017, veranstaltete die Regionale Zivilschutzorganisation (RZSO) Grenchen ihren Tag der offenen Tür in der Anlage Eichholz. Dabei erfuhr die Bevölkerung allerlei Spannendes über die Arbeiten der verschiedenen Abteilungen innerhalb des RZSO Grenchen. An den Informationsständen des Kulturgüterschutzes, Schutz und Betreuung sowie der Führungsunterstützung konnten die Besucher direkt mit den Zivilschützern ins Gespräch kommen und sich über die neusten Tätigkeiten informieren lassen. Die Pioniere des Fachbereichs Unterstützung zeigten zudem ihr Können bei einer Livevorführung und präsentierten dabei auch gleich die neue Ausrüstung. Das schaulustige Publikum konnte auf diese Weise eine Personenrettung in einem Schacht mit Hilfe eines Dreibeins, das Auspumpen eines Kellers mitsamt einer Tauchpumpe sowie eine Kernbohrung bestaunen. Zu bestaunen und gar zu kaufen gab es für die Bevölkerung aber noch ganz was anderes. Denn zusätzlich zum Tag der offenen Tür veranstaltete die RZSO Grenchen auch einen Rampenverkauf. Dort konnten die Besucher nach Lust und Laune in den alten Utensilien des Zivilschutzes stöbern. Bereits bei der Eröffnung um 10.00 Uhr strömten die ersten Kauffreudigen herein und bereits am Mittag waren unzählige Leute erschienen, um im ausgemusterten Material zu wühlen und zu kaufen. Von Stirnlampen über Schnurtelefone bis hin zu Feldflaschen oder Petroleumlampen gab es alles, was das Nostalgikerherz erfreute. Wer nach dem ganzen Stöbern von Hunger und Durst geplagt wurde, der war bei er Küchencrew bestens aufgehoben. Dort wurden die Leute mit Getränken sowie Risotto und Wurst versorgt. Somit wurden sowohl der Tag der offenen Tür wie auch der Rampenverkauf ein voller Erfolg und so mancher Besucher ging am Ende des Tages mit vollbepackten Händen wieder nach Hause.

 

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WK Verkehrshelfer Fasnacht 2017

Am 23. + 26. Februar 2017 leisteten rund 20 Zivilschützer wie jedes Jahr ihren Dienst an der Grenchner Fasnacht. Ihre Aufgabe bestand darin, den Verkehr umzuleiten und Strassen zu Sperren damit die Umzüge reibungslos und ohne Störung durchgeführt werden konnten.

Am Donnerstag, 23. Februar 2017 sperrten Sie die Strassen rund um den Marktplatz für den Kinderumzug. Am Abend wurde dann auf der gleichen Route der Nachtumzug durchgeführt.

Am Sonntag 26. Februar 2017 standen Sie für den grossen Umzug im Einsatz. 17 Gruppen nahmen dieses Jahr am Sonntagsumzug teil.

Auch dieses Jahr verliefen die Einsätze ohne Unfälle und Zwischenfälle wie in den vergangenen Jahren.

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Entlassungsfeier Jahrgang 1976

Am 16. November 2016 wurden in der Anlage Kastels in Grenchen die Zivilschutzpflichtigen des Jahrganges 1976 geehrt und aus dem Dienst verabschiedet.

Auch in diesem Jahr fand die Entlassungs- und Brevetierungsfeier wieder in heimischen Gefilden in der Anlage Kastels statt. Im Beisein der Gemeindepräsidentinnen von Bettlach und Selzach sowie dem Grenchner Stadtpräsidenten wurde der Jahrgang 1976 geehrt und gebührend verabschiedet. Zudem konnte ein Mitglied der RZSO Grenchen in eine höhere Position befördert werden. Kommandant Markus Böhi wies während der Feier darauf hin, dass die Anlage Kastels genau gleich alt ist wie die abtretenden Zivilschützer. Ronald Staub bemerkte in seiner Rede, dass – aufgrund anstehender kantonaler Restrukturierungsmassnahmen – ungewisse Zeiten auf den Zivilschutz zukommen werden. Staub ist aber überzeugt, dass die RZSO Grenchen auch zukünftige Herausforderungen mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln lösen wird. Küchenchef Mattias Steiger sorgte – zusammen mit seiner Crew – für den kulinarischen Höhepunkt des Abends und bewies dabei wieder einmal, dass auch im Zivilschutz das Essen ein wahrer Gaumenschmaus sein kann.

Patric Schild

 

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Massenimpfung

Am Freitag, 04. November 2016 übte die RZSO Grenchen unter der Anleitung von Kantonsarzt Dr. med. Ch. Lanz den Aufbau und den Betrieb eines Massenimpfzentrums im Parktheater Grenchen.

Der Zivilschutz baute die dafür benötigte Infrastruktur auf und betrieb die Erfassungsstelle der zu impfenden Personen. Um 11.00 Uhr wurde das Impfzentrum eröffnet und die ersten Personen zur Impfung erfasst.

Bis 15.00 Uhr konnten so 74 Personen registriert und teilweise geimpft werden. Die Auswertung ergab, dass um die 700 – 800 Personen pro Tag geimpft werden können. Die Auflage des Kantons von 500 Personen konnte somit deutlich übertroffen werden.

Auf Seiten Zivilschutz waren 20 AdZS aus dem Fachbereich Schutz & Betreuung im Einsatz.

 

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WK Ustü Zug 2 + 3

Vom 07.09. – 09.09. respektive 12.09. – 14.09.2016 fanden die Wiederholungskurse der Pionierzüge 2 und 3 statt. Wie jedes Jahr standen den Pionieren auch heuer wieder verschiedene Arbeitsplätze zu Verfügung. Ausserdem wurden die Pioniere am Schulungstag am neuen Einsatzmaterial ausgebildet sowie mit neuen Uniformen ausgestattet.

Eine grössere Gruppe Pioniere wurde am Mittwoch 07.09.2016 auf dem Marktplatz beim Zeltaufbau für das Grenchner Fest eingesetzt. Die anderen Gruppen hatten Arbeitsplätze auf dem Grenchnerberg, dem Giglerbach in Bettlach sowie in Selzach und bei der Zivilschutzanlage Eichholz. Auf dem Grenchnerberg wurden Kabel der Pistenbeleuchtung eingegraben während in Bettlach und Selzach die Böschung in den Bächen zurückgeschnitten wurde. Bei der Anlage Eichholz wurde ein Stück bei der Ausfahrt Süd für die Asphaltierung vorbereitet.

Ebenfalls wurde eine grössere Gruppe vom Zug 3 am Montag, 12.09. wieder auf dem Marktplatz für den Rückbau der Zelte eingesetzt. Am Dienstag führten die Pioniere dann die Arbeiten vom vorherigen WK weiter.

 

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WK Verkehrshelfer mit STAPO

Am 01. Juni 2016 fand der alljährliche Wiederholungskurs der Verkehrshelfer zusammen mit der Stadtpolizei Grenchen statt.

 

Um 07.30 trafen die AdZS in der Zivilschutzanlage Kastels ein. Zunächst wurden die Zivilschützer mit der neuen Uniform ausgerüstet bevor der Theorieteil mit der Stadtpolizei begann. Im Theorieteil wurden die Verkehrshelfer über ihre Rechte und Pflichten sowie der Zeichengebung und dem Umgang mit Automobilisten geschult. Im Anschluss daran ging es zum praktischen Teil über. In der Schlachthausstrasse übte eine Gruppe eine Fahrspursperrung mit Verkehrsregelung. Dabei kommunizierten die Verkehrshelfer über Funk und informierten sich gegenseitig über das Verkehrsaufkommen.

Auf den Kreuzungen Hegelbach und Odeon sowie der Verzweigung beim Mc Donalds konnten die AdZS die gelernte Theorie, unter den wachsamen Augen der anwesenden Polizisten, in die Praxis umsetzen.

 

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Zivilschutzwoche in den Alterszentren

Am 10. Mai startete die erste von drei Zivilschutzwochen in den Grenchner Alterszentren (AZ). Die Zivilschutzleistenden des WK Schutz + Betreuung unterstützen und entlasten dabei die Pflegemitarbeitenden ein Stück weit bei der Betreuung der älteren Mitmenschen. So waren beispielsweise am Dienstagmorgen beim AZ am Weinberg elf Zivilschützer eingerückt. Neben kleineren Ausflügen ins Grüne mit den Bewohnern standen auch Aufgaben wie Rollstuhl- und Rollator putzen auf dem Programm. Auch fürs Mittagessen waren die Zivilschutzleistenden im Einsatz, indem sie für die Bewohner am Grill standen und diverse Wurstleckereien zubereiteten. Der Nachmittag stand anschliessend ganz im Zeichen von Spiel und Spass. Mit verschiedenen Gesellschaftsspielen, einer Runde Jass oder einer Partie Schach sorgten die Zivilschützer dafür, dass die Bewohner ein spannendes Unterhaltungsprogramm erleben durften.


WBK Ustü April 2016

Am Montag, 12. April 2016 rückte das Kader des Fachgebiets Unterstützung in Balsthal zu einem Weiterbildungskurs (WBK) ein. Die Gruppen- und Zugführer wurden in dem zweitätigen Kurs auf dem neuen Einsatzmaterial geschult. Das alte, pneumatische Material wurde 2015 im ganzen Kanton Solothurn durch neues, elektrifiziertes Material ersetzt, zudem wurden neue Geräte wie Betonkettensäge oder div. neue Meisselhämmer beschafft. Ziel dieses WBK war das Kader in das neue Material einzuarbeiten damit diese die Pioniere in den Widerholungskursen auf das neue Material schulen können.


Entlassungsfeier Jahrgang 1975

Am Dienstag, 24. November 2015 war es wieder soweit. Auch in diesem Jahr führte die Regionale Zivilschutzorganisation Grenchen die Entlassungs- und Brevetierungsfeier in der Zivilschutzanlage Kastels durch. Um 14.00 Uhr begann der Kommando WK mit dem Rückblick aufs vergangene Jahr. Die verschiedenen Fachgebiete präsentierten ihre Tätigkeiten und Arbeiten aus den unterschiedlichen Kursen. Um 17.30 Uhr rückten die Entlassenen sowie die Brevetierten ein. Nachdem die Entlassenen ihre Ausrüstung im Materialraum abgegeben haben, traf man sich zusammen mit Vertretern von Behörden und Partnerorganisationen zum Apéro.

Zwischen Vorspeise und Hauptgang beförderte Kommandant Markus Böhi die Brevetierten in ihre neuen Dienstgrade und überreichte ihnen ein kleines Dankeschön dafür, dass diese Zivilschützer mit viel Engagement Kaderfunktionen mit der dazugehörigen Verantwortung übernehmen. Nach dem Hauptgang würdigte der Kommissionspräsident Ronald Staub die geleisteten Dienste sämtlicher Zivilschützer und verabschiedete infolge Pensionierung Robert Gerber als langjähriger Stabschef des Regionalen Führungsstabes. Zum Schluss dankte Ronald Staub der Küchenmannschaft für das vorzügliche Abendessen. Danach entliess Markus Böhi die Zivilschutzangehörigen mit Jahrgang 1975 aus der Schutzdienstpflicht und bedankte sich für ihren Einsatz in der RZSO Grenchen. Als Dankeschön für ihre geleisteten Einsätze und ihre Arbeit über die langen Jahre hinweg, wurde Ihnen ein kleines Präsent überreicht.


WK KGS 2

Am Montag, 21. September 2015 um 08.00 Uhr besammelten sich die Angehörigen des Kulturgüterschutzes unter der Leitung von Oberleutnant Grossen Adrian und Oberleutnant Zorgui Nabil in der Zivilschutzanlage Kastels zum zweiten Wiederholungskurs. Nach dem Apell und den Instruktionen der Kursleiter begaben sich die KGS-Spezialisten zu ihren Arbeitsplätzen. Eine Gruppe erstellte Aussenaufnahmen der Markuskirche in Bettlach und katalogisierte die beweglichen Kulturgüter innerhalb der Kirche. Eine zweite Gruppe katalogisierte verschiedene Kunstwerke im öffentlichen Raum in der Stadt Grenchen. Dank der richtigen Witterung waren die Lichtverhältnisse für die Fotografien während den meisten Tagen in dieser Woche ideal. Eine dritte Gruppe erstellte diverse Einsatzpläne der inventarisierten Kirchen für die Feuerwehr, einen Verladeplan für den Einsatzanhänger und begann mit der Vorbereitung der Planung für das Jahr 2016. Am Freitag, 25. September 2015 wurden die Zivilschützer des KGS aus dem erfolgreichen WK entlassen.


Katastrophenübung der Führungsunterstützung

Am Freitag, 4. September 2015, führte die Führungsunterstützung im Rahmen eines zweiten WK eine Lageübung mit verschieden Katastrophenszenarien in der Region durch. Die Ausgangslage des Manövers waren schlimme Unwetter, welche weitere Unglücke wie Brände, Erdrutsche und Überschwemmungen nach sich zogen. „Wir wollten alle möglichen Szenarien, welche in der Region vorkommen können, in die Übung einbauen“, erklärt Hauptmann Gregor Mrhar. Die Zivilschützer waren, ausgerüstet mit Funkgeräten, über die Anlagen Eichholz, Einschlag, Büelen und Werkhof Selzach verteilt und erhielten dabei Anweisungen über die Kommandozentrale, die im Kastels stationiert war. Das Ziel des Unterfangens war es, am Ende einen genauen Lageplan erstellt zu haben. Des Weiteren konnte die Führungsunterstützung an diesem Tag auch die Alarmzentrale der Kapo Solothurn in der Kantonshauptstadt besichtigen und erhielt so vertiefte Einblicke in die Zusammenarbeit der beiden Rettungsdienste.


WK Ustü Zug 3

Am Mittwoch 19.08.2015 um 7 Uhr morgens begrüsste der Zivilschutzkommandant Oberstleutnant Böhi Markus im Beisein des Fachtechnischen Leiters Hauptmann Sommer Jonas und des Kursleiters Leutnant Pfister Sacha rund 36 Zivilschützer zum Wiederholungskurs vom Unterstützungszug 3. Am ersten Tag standen die Ausbildung an verschiedenen Geräten (Kettensäge, Mehrzweckgerät, Dreibein sowie Wasserpumpen) und eine Lektion in Erste Hilfe (CPR) auf dem Programm.

Am Donnerstag und Freitag waren die Zivilschützer auf den Arbeitsplätzen in Bettlach und Grenchen im Einsatz. Unter anderem wurde durch eine 12 Köpfige Gruppe der Bettlachstock nach dem Abriss des Bauernhauses renaturiert. Am Giglerbach wurde Gebüsch zurückgeschnitten sowie einige Eschen von Überwucherung befreit. An der Aare in der Nähe des Tierheimes "Aarebrüggli" erstellte ein 2 Mann Team eine Treppe zum Ufer hinunter. Auf dem Spielplatz an der Maria Schürer-Strasse entfernten die Pioniere mit schwerem Gerät die alten Betonröhren.